„Satsuki Bonsai“ von Janine Droste und „Niwaki – Japanische Gartenbäume schneiden und formen“ von Jake Hobson
Zwei eigenständige Sonderbereiche der jap. Gartenkultur, die Azaleen- und Gartenbonsai, sind Gegenstand dieser Bücher. Was können Spezialpublikationen zu diesen in deutscher Sprache bisher wenig behandelten Themen leisten? Das Satsuki-Buch nimmt sich der Bonsaithematik aus seinem besonderen Blickwinkel an, während das Gartenbonsaibuch seinen ganz eigenen Weg geht, denn es behandelt Bäume, die nicht in Schalen sondern im Boden wachsen. Gleichwohl sind die Bücher interessant, denn sie vermitteln die grundlegenden Techniken und Gestaltungsgrundlagen, die besonders Anfängern bei den ersten Schritten weiterhelfen.
Mehr...
„Meditative Räume“ von Michael Freeman und „Gärten im Japan-Stil“ von Jean-Paul Pigeat
Zwei Bücher, die ich thematisch eng verbunden sehe, habe ich mir für diese Rezension ausgesucht. Es geht bei beiden um Räume im und ums Haus, die Ruhe, Einfachheit und Harmonie ausstrahlen. Mit welchen Mitteln das erreicht wird, davon sprechen diese Bücher auf verschiedene Weise, aber beide transformieren fernöstliche Gestaltungsideen in ein westliches Umfeld. Mehr...
„Europas alte Bäume“ von Jeroen Pater
Ein Bildband soll hier vorgestellt werden, von dem man meinen könnte, ihn zu kennen. Es ist aber kein neues oder neu aufgelegtes Buch des Deutschen Baumarchivs, wenn auch Bernd Ulrich vom Autor Dank für seine Unterstützung bekommt. Vielmehr nimmt der Niederländer J. Pater eine weitere, eine europäische Perspektive ein und stellt uns mit wunderbaren Fotos und Hintergrundinformationen 100 spektakuläre Baumveteranen von Großbritannien bis zur Slowakei vor. Mehr...
Der Bildband der „Kokufu-ten 2010“ und „Botanik für Künstler“ von Sarah Simblet
Der jährlich erscheinende Ausstellungsband der Jap. Bonsai-Vereinigung ist in seiner Form unverändert. Sein Inhalt bietet im Einzelnen jedoch wieder viel Interessantes. Ich greife erneut einige besondere Bonsai heraus und versuche, sie in ihrer Bedeutung einzuordnen. Neben diesem Buch habe ich mir noch ein zweites angesehen, um es Ihnen vorzustellen. Es ist eine Art Sehschule für Menschen, die sich mit Pflanzen beschäftigen und die dabei das Wesentliche vom Nebensächlichen unterscheiden lernen wollen. Mehr...
„Enzyklopädie der Gräser“ von Rick Darke und „Kiesgärten – Blütenpracht ohne Gießen“ von Bernd Hertle
Wieder habe ich zwei Bücher ausgewählt, die in einem Zusammenhang stehen und doch sehr verschieden sind. Das Buch von Rick Darke gilt seit seinem Erscheinen im englischen Sprachraum vor drei Jahren als Grundlagenwerk über Gräser. Nun in deutscher Sprache in einer schönen Ausstattung erschienen, wird es auch bei uns diesen Status bekommen. Kiesgärten von Bernd Hertle scheint mehr mit japanischen Gärten zu tun zu haben, das Buch hat sich jedoch eher aktuellen Gartengestaltungen mit Kies zum Thema genommen, in denen die Gräser eine wichtige Rolle spielen. Das günstige GU-Buch ist wie zu erwarten ausgesprochen praxisnah. Mehr...