Der Bildband der „Kokufu-ten 2010“ und „Botanik für Künstler“ von Sarah Simblet 

Der jährlich erscheinende Ausstellungsband der Jap. Bonsai-Vereinigung ist in seiner Form unverändert. Sein Inhalt bietet im Einzelnen jedoch wieder viel Interessantes. Ich greife erneut einige besondere Bonsai heraus und versuche, sie in ihrer Bedeutung einzuordnen. Neben diesem Buch habe ich mir noch ein zweites angesehen, um es Ihnen vorzustellen. Es ist eine Art Sehschule für Menschen, die sich mit Pflanzen beschäftigen und die dabei das Wesentliche vom Nebensächlichen unterscheiden lernen wollen. Mehr...

„Enzyklopädie der Gräser“ von Rick Darke und „Kiesgärten – Blütenpracht ohne Gießen“ von Bernd Hertle

Wieder habe ich zwei Bücher ausgewählt, die in einem Zusammenhang stehen und doch sehr verschieden sind. Das Buch von Rick Darke gilt seit seinem Erscheinen im englischen Sprachraum vor drei Jahren als Grundlagenwerk über Gräser. Nun in deutscher Sprache in einer schönen Ausstattung erschienen, wird es auch bei uns diesen Status bekommen. Kiesgärten von Bernd Hertle scheint mehr mit japanischen Gärten zu tun zu haben, das Buch hat sich jedoch eher aktuellen Gartengestaltungen mit Kies zum Thema genommen, in denen die Gräser eine wichtige Rolle spielen. Das günstige GU-Buch ist wie zu erwarten ausgesprochen praxisnah. Mehr...

„Mit Moos begrünen – eine Anleitung zur Kultur“ von Jan-Peter Frahm und „Tropical Bonsai Gallery“ von Budi Sulistyo


Das kleine Büchlein über Mooskultur steht im Mittelpunkt dieser Besprechung. Sehr speziell ist sein Zuschnitt und passt so genau in den Interessenbereich der Bonsaifreunde. Endlich, so ist zu hören, ein Buch das konkrete Fragen nach dem grünen Teppich unter unseren Bonsai beantwortet.
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„Post-Dated, The Schooling of an Irreverent Bonsai Monk“, von Michael Hagedorn und „Die Eibe in neuem Licht“ von Fred Hageneder


Zwei sehr unterschiedliche Bücher von Autoren, die deutschstämmige Namen tragen, aber im englischsprachigen Raum zu Hause sind, stelle ich Ihnen vor. Post-Dated (nachdatiert) beschreibt die Ausbildung des Amerikaners Michael Hagedorn bei Shinji Suzuki in Japan über zweieinhalb Jahre. Der Ethnobotaniker Fred Hageneder, in Hamburg geboren, lebt in Wales und legt ein Buch zur Eibe vor, das vor unterhaltsam aufbereiteten Informationen nur so strotzt.
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„Japanese Gardens“ von Geeta K. Mehta und Kimie Tada mit Fotografien von Noboru Murata und „Alles, was scharf macht“ von Egon Binder


Wenn Sie, obwohl Sie gesehen haben, dass ich ein Gartenbuch bespreche, diese Sätze lesen, werden Sie ein wunderbares Buch kennenlernen, das zwar in englischer Sprache vorliegt, dessen Bilder den Betrachter aber manchmal vor Staunen sprachlos machen. Also: Weiterlesen! Am Ende steht dann auch, was scharf macht.
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