erschienen in BONSAI ART 065
Benannt ist sie zu Ehren von Caspar Wistar, einem Professor für Anatomie an der Universität von Pennsylvania. Die Wisterie ist keine andere als die Art, die wir Blauregen oder Glyzine nennen. Sie ist eine Kletterpflanze, die sich zwischen Ende April und Juni über und über mit einer wunderschönen und in der Regel duftenden, blauvioletten Blüte bedeckt. Es gibt zwei spezifisch nordamerikanische Arten (W. macrostachys, W. frutescens) sowie vier ostasiatische (W. sinenis, W. venusta, W. japonica, W. floribunda). Mehr...
erschienen in BONSAI ART 64
Es gibt ca. 20.000 Apfelbaumvarietäten, die zur Familie der Rosaceae gehören. Sie stammen von ungefähr zwanzig Arten ab. Diese sind ursprünglich über Europa, Asien und Nordamerika verbreitet. In diesen wenigen Arten, insbesondere aber in ihren natürlichen Kreuzungen, haben alle gezüchteten Varietäten ihren Ursprung. Heute ist der Apfelbaum der weltweit am weitesten verbreitete Fruchtbaum und wird in großer Zahl in den gemäßigten Klimazonen beider Hemisphären kultiviert. Die Spezies, die den größten Beitrag zu den vielen Kulturformen geleistet hat, ist Malus communis. Mehr...
erschienen in BONSAI ART 63
Zur Familie der Rosaceae zählend, handelt es sich bei der Jap. Aprikose um die berühmteste der vielen, zur Gattung der Prunus gehörigen Spezies. Es sind Bäume und Sträucher, die in erster Linie wegen ihrer Blüten und auch Blattfärbungen gezüchtet werden. Diese Pflanze wächst in den milden Klimazonen der nördlichen Hemisphäre und ist vor allem im Fernen Osten verbreitet. Dort wird die Japanische Aprikose als Zierpflanze genutzt. Mehr...
erschienen in BONSAI ART 062
Die Familie der Rubiceae, zu der die Serissa mit ihrem Strauchhabitus wie auch die Gardenie gehören, ist riesig (4.500 bis 5.000 Spezies). Sie stammt aus dem fernen Orient. Morphologisch zeichnet sich die Serissa durch ein kleines, beständiges, lanzettförmiges Blatt aus, das immer stark glänzend, von unterschiedlich heller grüner Färbung ist. Bei einigen, panaschiert genannten Varietäten sind die Blätter nicht einheitlich grün, sondern werden von weißen oder gelben Streifen unterbrochen. Mehr...
erschienen in BONSAI ART 61
Die Fichte gehört zur großen Familie der Pinaceae, zu der auch so bekannte Spezies wie Kiefer und Lärche gehören. In den Waldregionen unserer Alpen steigt Picea abies auf eine Höhe von 1800–2000 m. Dieser Pflanzengruppe eine bestimmte Menge von Arten zuzuordnen, ist ein problematisches Unterfangen, denn einige Botaniker ordnen ihr 28, andere bis zu vierzig Spezies zu. Genauer umrissen ist dagegen die geographische Verteilung über weite Zonen Europas, Kleinasiens und einen guten Teil Asiens sowie auch über Japan und Nordamerika. Mehr...
erschienen in BONSAI ART 60
Die Gattung Crataegus gehört zur Familie der Rosaceae. Eine große Anzahl von Spezies sind über alle Regionen der borealen Hemisphäre (kurze kühle Sommer, Wintertemperaturen von unter -10° C möglich) mit gemäßigtem Klima verbreitet. Bei uns wächst bis zu einer Höhe von 1800 Metern gewöhnlich der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna), ein dorniger Strauch, der sehr dekorativ ist. Sowohl gegen Ende des Frühjahrs, wenn die Blüte in zahlreichen Doldentrauben ihn in eine prächtige, weiße Masse kleidet, als auch im September, wenn er sich mit kleinen, ovalen oder kugelförmigen, korallenroten Steinfrüchten bedeckt, hat er seinen Reiz. Mehr...
erschienen in BONSAI ART 59
Die rund 100 Kiefernarten gehören genauso wie Tannen, Fichten und Lärchen zur Familie der Pinaceae. Kiefern sind die am weitesten verbreitete und wirtschaftlich bedeutendste Koniferengattung. Einige Arten, insbesondere die wild wachsenden, zählen zu den attraktivsten Bäumen der Berge und Täler ganz Europas.
Der lateinische Name Pinus stammt aus dem keltischen Pin (Gebirge, Fels) und würdigt die Fähigkeit dieser Spezies, auf steinigem Gelände zu überleben.
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